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Fakultät für Biologie, Chemie und Geowissenschaften der Universität Bayreuth

Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie – Prof. Dr. Max-Peter Menzel

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Projekte

Laufende Projekte

​Der Beitrag des institutionellen Umfeldes zur unternehmerischen StrategieentwicklungEinklappen

Ströhl, A.; Leick, B.  (2012), Demographischer Wandel im ländlichen Raum: Anpassungsdruck und Anpassungsstrategien regional verankerter Unternehmen. In: Europa Regional, 19, 1, pp. 41-55.

Ströhl, A.; (2015), Die Rolle formeller Institutionen in Schrumpfungsräumen - Fallbeispiel Oberfranken. In: Geographische Rundschau 9 , S. 52-54.

​Unternehmerische Adaptationsstrategien und regionale Institutionen im Kontext demographischer SchrumpfungEinklappen
  • Projekttitel: ​​​​Unternehmerische Adaptationsstrategien und regionale Institutionen im Kontext demographischer Schrumpfung (Arbeitstitel)
  • Projektleiterin: Dr. Birgit Leick Dipl.-Vw.
  • Projektdauer: 2011 bis 2015
  • Projektbeschreibung: PDF

Abgeschlossene Projekte

​"Nie wieder zu verkaufen": Neue Wohnkollektive im Kontext der Leipziger StadtentwicklungEinklappen
  • Projekttitel: "Nie wieder zu verkaufen": Neue Wohnkollektive im Kontext der Leipziger Stadtentwicklung
  • Projektleiter: Dipl.-Geogr. Matthias Wendt M.A. 
  • Projektdauer: 2009 bis 2017

Projektbeschreibung:

Vor dem Hintergrund der Debatte um die Finanzialisierung des Wohnungsmarktes einerseits und der sich in Großstadtregionen zunehmend dringender stellenden Frage nach der Bereitstellung preisgünstigen Wohnraums andererseits fokussiert das Dissertationsprojekt auf Formen der selbstorganisierten und nichtkommerziellen Wohnraumbeschaffung und -sicherung in Leipzig. Gerade in Leipzig haben sich die Rahmenbedingungen für bottom-up initiierte Projekte durch den Übergang von langjährigen Schrumpfungsprozessen zu rasantem Bevölkerungswachstum und Beschäftigungs- und Funktionsgewinnen grundlegend verändert. Insofern stellt sich die Frage der Verstetigung von Projekten in temporär angeeigneten Räumen und der dauerhaften Sicherung selbstorganisierten Wohnraums.  

Jenseits klassischer Formen kollektiver Selbstorganisation in Hausbesetzerszene und Wohngenossenschaftsbewegung nimmt das Dissertationsprojekt neue Wohnkollektive in Leipzig in den Blick, die seit Ende des vergangenen Jahrzehnts als selbstverwaltete Projekte in Gemeineigentum mit starker Solidarorientierung durch Dekommodifizierung der Immobilien ein dauerhaftes Modell der Wohnraumbereitstellung anstreben und den Kern einer dynamischen Hausprojektelandschaft in Leipzig bilden. Das Dissertationsprojekt erkundet insbesondere die modellhaften Charakteristika, szenehaften Vernetzungen sowie die Berührungs- und Reibungspunkten der Projekte mit Markt und Staat.

Theoretisch wird die Untersuchung in das Konzept der Commons/Gemeingüter eingebettet, das die Untersuchung der institutionellen Verfasstheit und sozialen Begründung von Formen kollektiver Selbstorganisation jenseits der klassischen Dichotomie der staatlichen und privatwirtschaftlichen Bereitstellung von Wohnraum erlaubt. Die empirische Fundierung bezieht das Projekt aus Einzel- und Gruppeninterviews mit den beteiligten Akteuren sowie einer damit einhergehenden teilnehmenden Beobachtung in einer Leipziger Projektgruppe.

Angesichts des innovativen Potentials des untersuchten Nischenmodells der ‚Kollektivhäuser‘ und der hohen Dynamik der Leipziger Hausprojektelandschaft gerade in den lange Zeit wenig nachgefragten Lagen des Leipziger Gründerzeitbestands leistet das Dissertationsprojekt einen Beitrag zum Verständnis einer bottom-up getragenen Quartiersentwicklung. Zudem veranschaulicht es Möglichkeiten und Schwierigkeiten selbstorganisierter Wohnprojekte jenseits renditeorientierter Zielsetzungen und top-down implementierter Strategien.

​Entwicklungspotenziale für das Altenburger LandEinklappen
  • Projekttitel: ​​​​​Entwicklungspotenziale für das Altenburger Land
  • Projektleiterin: Prof. Dr. Anke Matuschewski Dipl.-Geogr. 
  • Projektdauer: März 2013 bis Februar 2015
  • Studentische Hilfskräfte: Felicitas Kempf
  • Auftraggeber: Wissenschafts- und Transfercenter des Altenburger Landes und der Hochschulen e.V. (WTC)
  • Projektbeschreibung: Nähere Informationen zu dem Projekt finden Sie in der Projektkurzdarstellung.
Demographischer Wandel und Anpassungsstrategien der Unternehmen in OberfrankenEinklappen
  • Projekttitel: ​​​​​Demographischer Wandel und Anpassungsstrategien der Unternehmen in Oberfranken
  • Projektleiterin: Prof. Dr. Anke Matuschewski Dipl.-Geogr. 
  • Projektdauer: Juni 2011 bis November 2011 
  • Projektmitarbeiter: Dr. Birgit Leick Dipl.-Vw. und Alexander Ströhl
  • Projektbeschreibung: Projektskizze als PDF
  • Bayreuther Geographische Arbeiten Band 32
  • Veröffentlichungen

Leick, B. (2013), Demographischer Wandel als Handlungsfeld regional orientierter Unternehmen? Eine Bestandsaufnahme für Oberfranken, In: Mitteilungen der Fränkischen Geographischen Gesellschaft Band 59 (2013), S. 109–118

Leick, B.; Ströhl, A. (2012), Demographischer Wandel im ländlichen Raum: Anpassungsdruck und Anpassungsstrategien regional verankerter Unternehmen. In: Europa Regional, 19, 1, pp. 41-55.

Leick, B.; Matuschewski, A. (2012), Wirtschaftsentwicklung in demographischen Schrumpfungsregionen – Unternehmerische Herausforderungen und Strategien am Beispiel von Oberfranken, Raumforschung und Raumordnung, 70, 6, S. 515-530.

Leick, B.; Matuschewski, A. (Hrsg., 2012), Demographischer Wandel und unternehmerische Anpassungsstrategien. Auswirkungen demographischer Veränderungen für die oberfränkische Wirtschaft, Bayreuther Geographische Arbeiten Band 32, Geographisches Institut der Universität Bayreuth (ISBN 978-3-939146100).

​Regional- und Strukturpolitik im bayerisch-tschechischen Grenzraum - Eine kritische BestandsaufnahmeEinklappen
  • Projekttitel: ​​​​Regional- und Strukturpolitik im bayerisch-tschechischen Grenzraum - Eine kritische Bestandsaufnahme
  • Projektleiterin:Dr. Birgit Leick Dipl.-Vw.
  • Externe Partner: Stefan Petersen, Diplomand
  • Projektdauer: April 2010 bis März 2011
  • Projektbeschreibung: Projektskizze (PDF)
Wohnwünsche in der Stadtregion HamburgEinklappen
  • Projekttitel: Wohnwünsche in der Stadtregion Hamburg
  • Projektleiter: Dr. Philip Engler Dipl.-Geogr.
  • Projektdauer: 1. Mai 2009 bis 31. Dezember 2011
  • Finanzierung: Stipendium Bayerisches Eliteförderprogramm
  • Ausführliche Projektbeschreibung: PDF

Projektbeschreibung:

Am Beispiel der Stadtregion Hamburg werden die Wohnwünsche der Bevölkerung auf ihren Bezug zu Urbanität untersucht. Mittels einer qualitativen Befragung sollen Einstellungen und Bewertungen zu verschiedenen Aspekten städtischer Strukturen herausgearbeitet und in Zusammenhang mit sozioökonomischen Merkmalen, Lebensstilen und derzeitigen Wohnorten der Befragten gestellt werden. Ziel ist es, eine Typologie zu generieren, die Hinweise auf die zukünftige Entwicklung einer Wohnreurbanisierung und Anregungen für die Planung innerstädtischer Wohngebiete liefert.

Internationalisierungpfade mittelständischer Unternehmen in OsteuropaEinklappen
  • Projekttitel: Internationalisierungpfade mittelständischer Unternehmen in Osteuropa
  • Projektleiterin: Dr. Birgit Leick Dipl.-Vw.
  • Externe Partner: Prof. Dr. Grit Leßmann, Jens Nußbaum, Stadt- und Regionalmanagement, Ostfalia Hochschule Salzgitter
  • Projektdauer: 2009 bis 2010
  • Medienbericht über das Projekt: Beitrag „Im Alleingang nach Osten“, in: „Impulse Wissen – Das Unternehmer-Magazin“, Das Beste aus den Hochschulen, Ausgabe Sommer 2013, S. 42-47 
  • Veröffentlichungen

Leick, B.; Leßmann, G.; Nussbaum, J. (2014), KMU als Global Players? Wie trägt ihre Internationalisierung zur regionalen Standortsicherung bei und welche Unterstützung kann die Wirtschaftsförderung gewähren?, In: STANDORT – Zeitschrift für Angewandte Geographie, 01/2014 (im Erscheinen)

Leick, B.; Leßmann, G.; Nussbaum, J. (2012), Internationalisierungspfade mittelständischer Unternehmen in Osteuropa: Internationalisierungsprozess und Standorteffekte am Beispiel niedersächsischer KMU, IfM-Materialien Nr. 218, Institut für Mittelstandsforschung Bonn

Projektbeschreibung:

In den vergangenen Jahren nahmen vermehrt kleine und mittelständische Unternehmen Auslandsaktivitäten auf und konzentrierten sich auf die Bearbeitung von Auslandsmärkten. Für KMU in Westeuropa – insbesondere Deutschland – bildete die politische und wirtschaftliche Marktöffnung in Mittel- und Osteuropa (MOE) seit Beginn der 1990er Jahre und die Integration vieler dieser Transformationsländer in die EU einen wichtigen Anlass, ihre Aktivitäten in der Großregion MOE zu verstärken. In unserer Fallstudie untersuchen wir die Auslandsengagements niedersächsischer KMU in MOE aus einer Prozessperspektive. Dabei wollen wir anhand exemplarischer Internationalisierungspfade die Spezifika des Markteintritts, die Rolle von Barrieren beim Markteintritt und im Verlauf der Internationalisierung sowie mögliche Standorteffekte analysieren. Wir verwenden dazu einen theoriegeleiteten, aber stark explorativ geprägten Forschungsansatz. Als theoretisch-konzeptioneller Hintergrund unserer Studie dienen zwei gängige Modell der Internationalisierung von kleinen und mittelständischen Unternehmen: das Prozess- bzw. Phasenmodell der Internationalisierung und der Netzwerkansatz. Unsere Ergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass beide Modelle den Internationalisierungsverlauf der betrachteten mittelständischen Unternehmen in der Zielregion MOE unzureichend beschreiben. Wir identifizieren einen ein Mix unterschiedlicher Einflussfaktoren auf den Markteintritt und die Marktbearbeitung aus einer prozessorientierten Perspektive. Als grundlegende Tendenz stellen wir fest, dass sich die Intensität der Barrieren beim Markteintritt seit dem EU-Beitritt vieler MOE-Länder abgeschwächt hat.

​Regionale Cluster und Netzwerke in GrenzräumenEinklappen
  • Projekttitel: ​Regionale Cluster und Netzwerke in Grenzräumen - Das Beispiel des sächsischen Musiconvalley
  • Projektleiterin: Dr. Birgit Leick Dipl.-Vw.
  • Projektdauer: 2009 bis 2010
  • Veröffentlichungen:

Leick, B. (2013), Balancing firm and network-based resources to gain competitive advantage: A case study of an artisanal musical instruments cluster in Germany. In: Management Revue, 24, 2, special issue “Firm Clusters: Challenges for Management and Public Policy”, S. 77-95
 
Leick, B. (2012): Wirkungen und Wirkungsgrenzen innovationsbasierter Clusterförderung am Beispiel eines "low-tech"-Netzwerks. In: Brachert, M.; Henn, S. (Eds.), Cluster in Mitteldeutschland. Strukturen, Potenziale, Förderung. Sonderheft 5/2012, Institut für Wirtschaftsforschung IWH Halle, Halle, S. 79-102.
 
Leick, B. (2012), Business networks in the cross-border regions of the enlarged EU: what do we know in the post-enlargement era?, in: Journal of Borderlands Studies, 27, 3, S. 299-314.
 
Leick, B. (2010): Cluster initatives in cross-border regions: a way for traditional musical instruments manufacturers from East Germany and the Czech Republic to survive in a globalised world? In: GeoScape - Alternative Approaches to Middle European Geography, 5 (2), S.2018-224.

​Stabilisierung der Regionalwirtschaft in Ostdeutschland durch RückwanderungEinklappen
Kooperationsperspektiven südwestsächsischer und tschechischer UnternehmenEinklappen
  • Projekttitel: ​​EG INTERREG III A-Projekt „Kooperationsperspektiven südwestsächsischer und tschechischer Unternehmen“
  • Projektleiterin: Dr. Birgit Leick Dipl.-Vw.
  • Externe Partner: Horst Brezinski, TU Bergakademie Freiberg, und Milan Jerabek, Institut für Geo-graphie der J. E. Purkyně Univerzita in Ústí nad Labem
  • Projektdauer: 2005
​Evaluation der Kontaktzentren für sächsisch-tschechische WirtschaftskooperationEinklappen
  • Projekttitel: ​​​Evaluation der Kontaktzentren für sächsisch-tschechische Wirtschaftskooperation der IHK Südwestsachsen Chemnitz-Plauen-Zwickau
  • Projektleiterin:Dr. Birgit Leick Dipl.-Vw.
  • Externe Partner: Horst Brezinski, TU Bergakademie Freiberg, und der IHK Südwestsachsen in Chemnitz
  • Projektdauer: 2003 bis 2004
​Regionale Verankerung der Informationswirtschaft in DeutschlandEinklappen
  • Projekttitel: ​​Regionale Verankerung der Informationswirtschaft in Deutschland
  • Projektleiterin: Prof. Dr. Anke Matuschewski Dipl.-Geogr.
  • Projektdauer: 2001 bis 2003
  • DFG-Habilitationsstipendium
​Virtuelle Mobilität privater HaushalteEinklappen
  • Projekttitel: ​Virtuelle Mobilität privater Haushalte
  • Projektleiterin: Prof. Dr. Anke Matuschewski Dipl.-Geogr.;
  • Auftraggeber: Institut für Mobilitätsforschung, Berlin
  • Projektdauer: 1998 bis 2001
CuRaEinklappen
  • Projekttitel: ​​Cooperation für umweltschonenden Ressourcenaustausch (CuRa)
  • Projektleiterin: Prof. Dr. Anke Matuschewski Dipl.-Geogr.;
  • In Zusammenarbeit mit: ARÖW Gesellschaft für Arbeits-, Reorganisations- und ökologische Wirtschaftsberatung, Duisburg; Forschungsprojekt im Förderschwerpunkt „Modellprojekte für nachhaltiges Wirtschaften“ des BMBF;  am Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI)
  • Projektdauer: 1998 bis 1999
KRNEinklappen
  • Projekttitel: ​​​Knowledge Ressource Networks (KRN)
  • Projektleiterin: Prof. Dr. Anke Matuschewski Dipl.-Geogr.; Projektleitung Deutschland,
  • Auftraggeber: EU DG II
  • Projektdauer: 1998 bis 1999
​Auswirkungen Neuer Medien auf die RaumstrukturEinklappen
  • Projekttitel: ​Auswirkungen Neuer Medien auf die Raumstruktur
  • Projektleiterin: Prof. Dr. Anke Matuschewski Dipl.-Geogr.;
  • Auftraggeber: Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landesentwicklung; am Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI)
  • Projektdauer: 1997 bis 1999
TRANSINPOLEinklappen
  • Projekttitel: ​​Transport Information Systems Policy (TRANSINPOL)
  • Projektleiterin: Prof. Dr. Anke Matuschewski Dipl.-Geogr.; am Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI)
  • Auftraggeber: EU DG VII
  • Projektdauer: 1997 bis 1999
ASSENTEinklappen
  • Projekttitel: ​Assessment of Telematics Programme (ASSENT)
  • Projektleiterin: Prof. Dr. Anke Matuschewski Dipl.-Geogr.; Am Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI),
  • Auftraggeber: EU DG XIII
  • Projektdauer: 1997 bis 1998
Stadtentwicklung durch Public-Private-Partnership in SchwedenEinklappen
  • Projekttitel: ​​Stadtentwicklung durch Public-Private-Partnership in Schweden, Kooperationsansätze der achtziger und neunziger Jahre im Vergleich
  • Projektleiterin: Prof. Dr. Anke Matuschewski Dipl.-Geogr.
  • Projektdauer: 1992 bis 1996
  • Dissertations-Projekt
​Erstellung und Fortschreibung des Mietspiegels der Stadt KielEinklappen
  • Projekttitel: ​​​​Erstellung und Fortschreibung des Mietspiegels der Landeshauptstadt Kiel
  • Projektleiterin: Prof. Dr. Anke Matuschewski Dipl.-Geogr.;
  • Auftraggeber: Landeshauptstadt Kiel
  • In Zusammenarbeit mit: Prof. Dr. J. Bähr und Dipl.-Geogr. D. Kühl
  • Projektdauer: 1992 bis 1994

Verantwortlich für die Redaktion: Alexander Ströhl

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